Brig Matteni – Schallberg 36-er

Temperatur in Brig 20 Grad
Strecke total 13 km

Heute wende ich mich wieder meinem Hausberg Simplon zu. Via Ried-Brig fahre ich die alte Simplonstrasse bis Schallberg hoch. Diese Strecke empfehle ich auch jedem Motoradfahrer, der auf den Simplon hochfahren will.

Auf meiner kurzen Fotopause sehe ich runter ins Rhonetal und über die Saltinaschlucht zu meinem vergangenen Ziel Wurzelkapelle. Richtung Nesseltal und Simplon liegt immer noch Schnee. Diese Route muss wohl noch einen längerer Moment warten.

Die Abzweigung Rosswald liegt kurz vor Schallberg. Die Strasse wird schmäler und gegen Schluss meiner heutigen Tour auch steiler.

Ausgepumpt erreiche ich nach 52 Minuten die Abzweigung 36-er Weg, der vom Rosswald runter kommt. Es gibt auch ganz extreme die den 36-er mit dem Bike hochfahren. Mir reicht es schon allemal dort runter zu kommen.

Auf diesem kleinen Bänkchen mache ich kurz Rast, ziehe mich um und verschnaufe etwas. Vielen Dank dem Forstbetrieb Brigerberg/Ganter für diesen Bank.
Auf dem oberen Streckenteil bis zur Simplonstrasse sind noch überall die Arbeiten vom Forstbetrieb in Gang. Ich weiss nicht, ob diese Bäume dem Winter oder oder dem letzten Föhnsturm zum Opfer fielen. Es gibt auf alle Fälle noch einiges zu tun. Ich komme aber überall durch. Der Weg ist also frei.
Dieser Waldweg ist teilweise mit vielen Tannenzapfen oder Geröll übersäht. Das macht es nicht immer ganz leicht auf zwei Rädern heil durchzukommen.
Wieder im alten Dorfteil von Ried-Brig angelangt, suche ich den Weg Richtung Bachji. Mit einem kleinen Umweg via Altersheim Ried-Brig finde ich die Einfahrt die nochmals unter der Nationalstrasse hindurchführt.

Hat jemand diese Tour auch schon gemacht? Kommentare sind willkommen.

Brig Matteni – Schratt – Eingang Nanztal (Eschil, Griewald)

Temperatur in Brig 17 Grad
Strecke total 18 km

Nach zwei Wochen bekomme ich endlich wieder Gelegenheit mich auf mein Bike zu Schweingen. Das Wetter ist ideal, nur der Nordföhn bläst heute heftig.

Ich will mindestens bis Schratt hochfahren. Wenn ich dann noch mag, soll es noch etwas weiter gehen. Übers Holzi oberhalb Glis komme ich auf den Forstweg Richtung Schratt – Mattustaful. Der vergangenen Winter muss doch heftiger gewesen sein als die letzten. Kleinere Steinschläge sind an den Steilen hängen ja nichts ungewöhnliches. Aber so viele wie in diesem Frühjahr sind mir noch nie aufgefallen. Der Weg ist aber zumindest so weit frei, dass ich noch problemlos passieren kann. Nach knapp 45 Minuten erreiche ich Schratt. Auf Grund der Steigung sind die letzten 6-7 Minuten noch recht nahrhaft und gehen in die Beine.

Nach einer kurzen Fotopause geht’s weiter in Richtung Nanztal. Später in dieser Saison werde ich auch noch den Mattustaful angehen. Aktuell befürchte ich aber doch noch, wegen Schnee auf der Glishorn-Nordseite nicht bis dorthin zu gelangen.

Aber unten durch Richtung Nanztal habe ich im Eschil auch schon bald ein „Déjà vue“ Erlebnis. Schneeflecken in schattigen Ecken säumen meinen Weg. Es braucht ein gewisses Geschick, um aufwärts trotz dem Schnee durch die teils rechts schmalen Wege zu radeln. Aber auch umgefallene Bäume machen den Weg zum Hindernisparcour.

Ich fahre an einer Tafel „Steinschlag“ vorbei und weiss kurz darauf auch warum. Das sind keine kleinen Steine mehr, die mir da fast den Weg versperren. Nach der Brücke über den Graben im Griewald habe ich eine Stunde bergauf hinter mir und mir geht die Puste aus. Es ist hier im Schatten auch relativ frisch. Vielleicht ist das auch psychisch bedingt, weil ich immer wieder an Schneeflecken vorbei musste.

Auf dem Rückweg mit Fahrtwind ist dann die Kälte wirklich zu spüren. Das hat nichts mehr mit Einbildung zu tun. Unterhalb Schratt nehme ich die Abzweigung in den Waldweg. Es hat immer wieder viele Zapfen von den Bäumen im Weg oder gar teils Geröll. Diese Fahrt wie auf Eiern macht es nicht immer einfach auf dem Bike zu bleiben. Ich komme aber ohne grössere Probleme bis zum Holzgraben oberhalb Glis.

Ist die Alternative Mattustafel nun auch schneefrei? Kommentare sind willkommen.

GPS-Trainer

Leider macht mir heute das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es regnet noch nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit ist recht gross.

Darum will ich heute ein anderes Thema aufgreifen. Um euch allen die genauen Tourendaten liefern zu können, überlege ich mir ernsthaft eine Uhr mit GPS, Pulsmesser, Höhemeter etc. zu kaufen. Es gibt heute schon Produkte die inklusive Auswertung auf dem Internet all das anbieten. Die beiden mir bekannten Anbieter sind SUUNTO und Garmin. Vor allem das neue Model SUUNTO Ambit scheint ein ganz edles Stück zu sein. Weniger überzeugend ist hingegen der Preis. Der billigste Anbieter im Internet will immer noch Fr. 449.- für dieses Modell.

Aber auch Garmin hat mit dem Forunner 610 ein gutes Model im Angebot. Mir hat ein Arbeitskollege auch schon sein Gerät kurz vordemonstriert. Verglichen zum SUUNTO kann es anscheinend nicht ganz mithalten. Dafür ist dieses Multifunktionsgerät mit rund Fr. 350.- doch schon ein Drittel günstiger.

Kennt sich jemand von euch mit diesen Geräten aus? Kann mir jemand eine Empfehlung abgeben? Für mich ist das Aufzeichnen der Routen und die Aufzeichnung des Höhenprofils das Wichtigste. Wenn auch noch die Temperatur mit dabei ist, wäre noch gut. Pulsmesser, Kalorienzähler, Wetter etc. sind alles schöne Dinge. Für meinen Zweck euch mit Kartenmaterial und Trainingsbedingungen zu beliefern, sind diese Dinge aber vor allem nur „nice to have“.

Was könnt ihr mir empfehlen? Auf was muss ich achten?

Brig Matteni – Birgisch – Mund

Temperatur in Brig 15 Grad
Strecke total 23 km

Da ich die beiden letzten Male vom Schnee gestoppt wurde, wende ich mich heute der Südseite vom Rhonetal zu. Ich will via Naters, Birgisch nach Mund. Die Temperatur ist zwar OK, aber es bläst heute ein kalter Wind.

Von Naters aus geht es die Blattenstrasse hoch bis zur Abzweigung nach Birgisch. Ab hier wird es bedeutend ruhiger mit dem Verkehr. Auch die Strasse wird wieder voll zweispurig und ab der Brücke ist die Strecke ein gutes Stück praktisch ohne Steigung. Dann aber wird es wieder anstrengend.

Nach rund 40 Minuten fahre ich unterhalb vom Dorfplatz von Birgisch in Richtung Mund durch. Da ich noch nicht eine Stunde unterwegs bin, nehme ich noch den Weg nach Mund unter die Räder. Fast eine Viertelstunde später habe ich mein Ziel, nämlich die ehemalige Bergstation der Luftseilbahn erreicht. Hier mache ich Rast, knipse ein paar Fotos und ziehe mich wärmer an. Es ist relativ kalt und abwärts wird es sicher frisch werden.

Von hier aus sehr ich auf der gegenüberliegenden Talseite weitere Ziele, die ich auch in dieser Saison noch erreichen will. Es liegt aber immer noch Schnee auf der Briger Talseite.

Damit ich nicht den gleichen Weg wieder zurückfahren muss, mache ich einen Umweg über den alten Weg via Mundbach ausgangs Gredeschtal. In Birgisch angelangt biege ich wieder auf die Hauptstrasse ab. Nach kurzer Zeit nehme ich den Wanderweg in Richtung Naters. Dies ist aber nur ein relativ kleines Stück Weg, welches unterhalb der Strasse durchführt.

Wegen der Kälte entschliesse ich mich den alten Saumweg nach Naters zu nehmen. Weil der Weg teils noch in sehr gutem Zustand ist, schüttelt es mich immer wieder recht stark durch. Vor zig Jahren waren diese Steine sicher für den Transport mit Maultieren und Eseln sehr nützlich. Mit dem Bike ist es eher ein Nachteil, wenn nicht gar gefährlich. Gott sei Dank sind die Steine trocken und nicht so rutschig. Ich bin dann aber doch eher überrascht, dass ich so rasch zuoberst von Naters namens Klosi ankomme. In meiner Schulzeit vor mehr als 30 Jahren hatte ich diesen Weg mehrmals unter die Füsse genommen. Ich gestehe, ich hatte den Weg länger in Erinnerung.

Hat jemand diese oder eine ähnliche Tour auch schon gemacht? Kommentare sind willkommen.

Brig Matteni – Wickertkapelle – Wurzelkapelle

Temperatur in Brig 16 Grad
Strecke total 16 km

Mein Ziel heisst heute Wurzelkapelle oberhalb Glis. Auf dem Weg dorthin fahre ich über eine schmale Teerstrasse via Wickert weiter bis diese Strasse zur Forststrasse wird.

Eingangs Saltinaschlucht sehe ich mein Ziel von vergangener Woche oberhalb von Ried-Brig und Termen.



Rund 40 Minuten nach meinem Start begegne ich meinem ersten Hindernis. Ein kleiner Rutsch hat den Weg versperrt und ich muss 10 Meter zu Fuss weiter.


Schon kurze Zeit später muss ich erste Schneeflecken, die über den ganzen Weg reichen, ebenfalls zu Fuss ganz am Rande umgehen. Der Winter war wohl härter als angenommen. Neben kleineren Steinschlägen liegt hier weiter oben auch noch Holz auf dem Weg. Diese Baumstämme lassen sich aber noch elegant umfahren.

Jetzt aber wird es doch sehr weiss. Hoffentlich erreiche ich noch die Waldabfahrt am Ende des Schneefeldes.


Ich parkiere mein Velo im Schnee, mache eine kurze Rast und ziehe mich um.




Wenn ich die Spuren im Schnee richtig deute, hat vor mir schon jemand mehr Mut gehabt und ist noch weiter hochgefahren. Da der Schnee aber sehr weich ist und ich nicht winterfest ausgerüstet bin, lasse ich es ab hier lieber sein.

Der Waldweg ist in Folge des morgendlichen Regens relativ rutschig und etwas gefährlich. Ein kleiner unfreiwilliger Halt (Ausrutscher) zwingt mich hier zu diesem Zwischenstopp.
Weiter unten folge ich dann aber nicht mehr dem Wanderweg sondern folge der Forststrasse weiter.

Diese Schlucht hatte schon Mitte 17. Jahrhundert Kaspar Jodok von Stockalper und ca. 150 Jahre später auch Napoleon Bonaparte Kopfzerbrechen auf dem Weg nach Oberitalien bereitet. In jüngster Zeit musste sogar die Gemeinde Brig-Glis ihr Vorhaben, einen Wanderweg durch die Salitnaschlucht zu hauen, aus Kostengründen, aufgeben.

Bei der Wickertkapelle nehme ich nochmals eine Abkürzung direkt zur Napoleonsbrücke. Die Abzweigung ist nach dem Gebüsch rechts.

Kommt man jetzt bis ganz zur Wurzelkapelle? Kommentare sind willkommen.

Brig Matteni – z’Garten – Waldmatt

Temperatur in Brig 25 Grad
Strecke total 20 km

Heute starte ich meine Bike-Saison 2012. Das Wetter ist gut und ich bin gespannt, was die erste Fahrt mit sich bringen wird. Denn letztes Jahr um die gleiche Zeit lag noch Schnee auf dieser Strecke. Dies könnte sich heute gut wiederholen. Schliesslich gab es diesen Winter doch bedeutend mehr Schnee als in der letzten Skisaison.

Auf der Abzweigung in den Wald oberhalb der Simplonstrasse steht ein Plakat vom Forstrevier „Wegen Holzschlag gesperrt“. Da aber schon Freitag nach 17:00 Uhr ist, mache ich mir keine grossen Gedanken darüber und fahre weiter.

Die ersten kleineren Schneeflecken begegnen mir auf der Forststrasse nach der ersten Haarnadelkurve im Graben in Richtung Tunetsch. Unterhalb z’Garten wäre aber schon Schluss gewesen, hätten da nicht die Förster zuvor für ihre Arbeiten den Weg vom Schnee geräumt.

Ich erreiche aber doch nicht ganz mein geplantes Ziel Mattwald. Rund einen Kilometer vor dem Ende der Forststrasse ist dann aber wegen Schnee und einem umgestürzten Baum definitiv Schluss.

Aber auch von hier aus geniesse ich einen wunderbaren Blick auf das Rhonetal unter mir. Auch das gegenüberliegende Aletschgebiet Belalp und Riederalp/Bettmeralp scheint einem sehr nahe aus dieser Perspektive.

Hat jemand diese Tour auch schon gemacht? Kommentare sind willkommen.

Bike Tagebuch 2012

Ich bin Mitte 40 und fahre im Sommer, wenn immer möglich mindestens ein Mal die Woche abends 1 bis 3 stündige Bike-Touren in unserer Region rund um Brig. Wir haben hier im Oberwallis das Privileg in einer wunderbaren Umgebung mitten in den Alpen zu leben. Entsprechend haben wir auch viele Möglichkeiten und Routen von einfach bis sehr anspruchsvoll.

Auf diesem Blog möchte ich gerne von meinen Bike-Touren und anderen tollen Freizeitbeschäftigungen berichten, um allen unsere tolle Gegend und Möglichkeiten näher zu bringen. Mein Ziel ist es einmal pro Woche auf diesem Blog zu posten.

Ich bin recht sportlich und kann mich als guten Durchschnittsbiker bezeichnen. Mein Bike ist zwar schon mindestens 10 Jahre alt, aber immer noch gut im Schuss. Ein guter Kollege macht es mir immer wieder flott und ersetzt, was zu ersetzen ist.

Wer Fragen an mich hat, kann mir diese gerne stellen, oder seine Kommentare anbringen. Wenn jemand ebenfalls über Freizeitmöglichkeiten aus eigener Erfahrung im Oberwallis berichten möchte, kann er oder sie sich gerne bei mir melden.